Wie “pro” Familie ist “pro familia” eigentlich?
pro familia wird oft als neutrale Beratungsstelle für Schwangere wahrgenommen. Sie wird mit öffentlichen Geldern finanziert und als unabhängige Organisation dargestellt.
Aber ist das die ganze Wahrheit?
Wer ist pro familia?
pro familia ist eine deutsche nicht-staatliche Organisation für Sexual-, Schwangerschafts- und Partnerschaftsberatung mit 180 Geschäftsstellen. Sie wird durch öffentliche Mittel finanziert — also mit deinen Steuergeldern.
pro familia ist aktives Gründungsmitglied der International Planned Parenthood Federation (IPPF), dem weltweit größten Anbieter für Abtreibungen in 170 Ländern.1
Wichtig: pro familia führt selbst Abtreibungen durch — in vier “medizinischen Zentren” in Deutschland. Sie ist also nicht neutral, sondern finanziell an Abtreibungen interessiert.
Die Gründer — eugenische Wurzeln
pro familia wurde 1952 gegründet. Die Gründer waren überzeugte Eugeniker — Menschen, die glaubten, dass “minderwertige” Menschen sich nicht fortpflanzen sollten.
Hans Harmsen (erster Vorsitzender, 1952-1968)
Träger erblicher Anlagen, die Ursache sozialer Minderwertigkeit und Fürsorgebedürftigkeit sind, sollten tunlichst von der Fortpflanzung ausgeschlossen werden.2
Harmsen war Mitglied der NSDAP und befürwortete die Zwangssterilisation von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen.
Margaret Sanger (Mitgründerin von Planned Parenthood)
Geburtenkontrolle ist […] die Freisetzung und Kultivierung der besseren Rassenelemente in unserer Gesellschaft und die allmähliche Unterdrückung, Beseitigung und schließliche Ausrottung defekter Bestände.3
Sanger war Rassenhygienikerin und glaubte, dass “minderwertige Rassen” ausgerottet werden sollten. Sie ist die Gründerin von Planned Parenthood, der Mutterorganisation von pro familia.
Erst 2020 — 68 Jahre nach der Gründung — hat sich pro familia von den Ideologien der Gründer distanziert.
Zeitstrahl — von der Aufklärung zur Abtreibungsindustrie
- 1952 – Gründung. Aufklärung über Verhütungsmethoden.
- 1973 – Abtreibungen werden befürwortet und durchgeführt. Eigene Abtreibungszentren.
- 1984 – Rückgabe der Ehrenpräsidentschaft durch Hans Harmsen (wegen Kritik an seiner Nazi-Vergangenheit).
- 1990 – Pflichtberatung vor Abtreibung wird abgelehnt.
- 2004 – Hessischer Rechnungshof zweifelt an der Unabhängigkeit der Beratung (weil pro familia selbst Abtreibungen durchführt).
- 2020 – Distanzierung von den Ideologien der Gründer.
Ziele & Forderungen — Abtreibung bis zur Geburt
pro familia fordert:4
- Ersatzlose Streichung der §§ 218 und 219 — Abtreibungen ohne Angabe von Gründen bis zur Geburt.
- Abtreibung als verpflichtender Teil der gynäkologischen Ausbildung.
- Kostenübernahme über die Krankenkassen — also: Abtreibungen auf Kosten der Allgemeinheit.
- Keine verpflichtende Beratung mehr vor einer Abtreibung.
Das bedeutet: pro familia will, dass jede Frau bis zur Geburt — also bis zur 40. Woche — aus jedem Grund abtreiben kann. Ohne Beratung. Ohne Bedenkzeit. Auf Kosten der Steuerzahler.
Ist das “pro Familie”?
Kommerzielle Abtreibungen — ein Geschäftsmodell
pro familia betreibt vier “medizinische Zentren”, in denen Abtreibungen durchgeführt werden. Sie bietet Abtreibung als kommerzielle Dienstleistung an.
Das wirft Fragen auf:
- Wie neutral kann eine Beratung sein, wenn die Organisation finanziell von Abtreibungen profitiert?
- Ist es ethisch vertretbar, dass eine Organisation, die Abtreibungen durchführt, gleichzeitig die Pflichtberatung übernimmt?
- Sollte eine Organisation, die Abtreibungen bis zur Geburt fordert, mit öffentlichen Geldern finanziert werden?
Der Hessische Rechnungshof hat bereits 2004 Zweifel an der Unabhängigkeit der Beratung geäußert.
Was passiert mit Kindern mit Behinderungen?
90% aller Kinder mit Down-Syndrom werden in Deutschland vor der Geburt getötet — die meisten nach einer Beratung bei pro familia oder ähnlichen Organisationen.
Das ist Selektion. Das ist Diskriminierung aufgrund einer Behinderung. Das ist Eugenik — die Ideologie, die die Gründer von pro familia vertreten haben.
Hat sich wirklich etwas geändert?
Fazit — Vier Punkte, die du wissen solltest
- pro familia ist nicht neutral. Sie verfolgt politische Ziele und fordert Abtreibungen bis zur Geburt.
- pro familia führt selbst Abtreibungen durch — in vier “medizinischen Zentren”. Sie profitiert finanziell von Abtreibungen.
- pro familia hat eugenische Wurzeln. Die Gründer waren überzeugte Eugeniker und befürworteten die “Ausrottung defekter Bestände”.
- pro familia wird mit deinen Steuergeldern finanziert — obwohl sie eine kommerzielle Abtreibungsorganisation ist.
Sollte eine Organisation, die Abtreibungen bis zur Geburt fordert und durchführt, mit öffentlichen Geldern finanziert werden?
Wir sagen: Nein.
Was du tun kannst
- Unterschreibe die Petition — fordere die Bundesregierung auf, die Finanzierung von pro familia durch Steuergelder zu beenden.
- Informiere dich über Abtreibung — und teile dein Wissen.
- Werde aktiv — hilf uns, die Wahrheit zu verbreiten.